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von Wal(d)(t)hausen
Seit Kriegsende im November 1918 ist der Adel auf deutschem Gebiet offiziell verschwunden. Das bedeutet allerdings nicht, daß es ihn nicht mehr gibt. Es gibt ihn noch in Deutschland. Genauer
ausgedrückt, seine Erkennungsmerkmale, die noch aus der absolutistischen Zeit vor 1789 herstammen: Standesdünkel, Verschwendung, Skrupellosigkeit, Ignoranz und Selbstherrlichkeit. Das
gilt sowohl für den Hochadel, dessen Zeremonien und Feste jede(r) Interessiert(e) in den billigen Zeitschriften nachlesen kann, als auch für den kaum in der öffentlichen Berichterstattung
auftretenden Niederadel. Dennoch möchte ich hier ein altes niederes Adelsgeschlecht genauer vorstellen: die von Wal(d)(t)hausen.
Der Stammbaum derer von Wal(d)(t)hausen und ihrer bürgerlichen Abkömmlinge läßt sich gesichert (dank zahlreicher Urkunden und Kirchenbucheintragungen) bis ins 15. Jahrhundert zurückverfolgen. Der
Übersichtlichkeit wegen verfolge ich nur einen bestimmten Zweig (nebst Ergänzungen), der mit dem Oberförster Conrad von Waldthausen im Jahre 2008 endet.
Henning Weldihusen oder Weldinghausen (genannt 1496-1512)
Kord Weldihusen
Tönnies Weldihusen aus Welliehausen
Jobst (von) Waldthausen * 1507, + 1592 in Hannover - Kanzler (1556/1570 bis 1918 mehrfache Erhebung in den Reichsadel); Besitz: Gross
Munzel und Liethe bei Hannover
Kord Weldihausen (lebte noch zu Afferde 1595/96), + nach 1596
Jobst Walthausen + 1626 (genannt seit 1594)
Jobst Walthausen * 1625, + 1688
Justus Walthausen * 1.2.1655 in Hameln - Gemeindevorsteher und Apotheker in Essen; seit mindestens 1679 in Essen
Johann Wilhelm Walthausen * 14.6.1707 in Essen (aus 2. Ehe) - Senator
Johann Wilhelm Walthausen + 12.10.1752 in Essen - Kaufmann
Johann Conrad Christian Waldthausen * 15.1.1779 in Essen - Kaufmann
Gustav Ernst Waldthausen + 20.5.1811 in Essen - Kommerzienrat
1) Bruno von Waldthausen * 11.4.1862 in Essen, + 18.6.1926 in Gersfeld - Herr von Gersfeld/Rhön, Regierungsrat a.D., Dr. jur., Korpsstudent;
1903 Erwerb des herrschaftlichen Besitzes (3 Schlösser und umfangreiche Ländereien) in Gersfeld/Rhön
2) Gottfried Wilhelm von Waldthausen + 3.1.1873 in Essen, + 22.2.1946 in Essen-Bredeney - Jurist, Banker, Korpsstudent, Politiker,
Aufsichtsratsmitglied
3) Fritz von Waldthausen + 9.5.1887 in Bremen, + 12.12.1957 in Essen - Bankier, Jurist, Aufsichtsratsmitglied
11) Paul von Waldthausen * 25.1.1897 in Essen - Herr von Gersfeld/Rhön
12) Oskar von Waldthausen * 21.5.1898 in Essen - Herr von Gersfeld/Rhön, Regierungsassessor a.D., Dr. jur.
Johann Conrad bzw. Hans-Conrad von Waldthausen + 5.6.1932 in Frankfurt am Main - Herr
von Gersfeld/Rhön
Conrad von Waldthausen + ca. 1955 - Oberförster in Kammerforst/Thüringen, Forststudent an der Uni Göttingen
Die (von) Wal(d)(t)hausen haben sich im Laufe von fünf Jahrhunderten innerhalb Deutschlands sehr weit verbreitet. So trugen und tragen diesen Namen ungefähr 2400 Menschen. Besonders häufig sind
sie heute noch in Aachen, Bremen, Essen und Gersfeld anzutreffen. Aber bis ins Ausland haben sie es auch geschafft, z.B. Amsterdam, Buinos Aires u.a. So wie sie sich räumlich gut
verteilt haben, so übten und üben sie unterschiedliche Tätigkeiten aus. Neben ihren zahlreichen herrschaftlichen Aufgaben und Befugnissen waren und sind unter ihnen viele Kaufleute, Händler,
Fabrikbesitzer, Tuchfabrikanten, Banker und Forstleute zu finden. Zu den rot markierten Familienmitgliedern folgen ein paar interessante Angaben:
A) Einem kaum noch lesbaren Randvermerk in lateinischer Sprache auf einer Urkunde des Stadtarchivs in Bückeburg/Niedersachsen ist zu entnehmen, daß Jobst
(von) Walthausen nicht vor Mord zurückschrecke, um seine eigenen Ziele zu erreichen. Allein dieser Verdacht sagt eine Menge über den Charakter des Genannten aus. Worauf sich
dieser Vermerk allerdings konkret bezieht, geht daraus nicht hervor. Es ist anzunehmen, daß er wohl mit seiner Adelserhebung in Zusammenhang steht.
B) Justus Walthausen hat nach Angaben aus einer Beschwerdeschrift an den Essener Magistrat Panschereien im großen Stil betrieben. Zu einer
öffentlichen Anklage kam es nicht; die Beschwerdeführer werden auf dem pergamentem Dokument zudem namentlich nicht erwähnt.
C) Bruno von Waldthausen war zu seiner Zeit ein ganz schlimmer Finger. Reaktionär bis unter die Haarspitzen, kaisertreu und kriegslüsternd.
So wird er in verschiedenen Magazinen von Zeitgenossen geschildert. Wieviel persönliche Schuld er als kaiserlicher Regierungsrat auf sich geladen hat, läßt sich daher nur erahnen. Auf seinem
neuen herrschaftlichen Besitz in Gersfeld, auf wohlwollende kaiserlich-nahestehender Vermittlung hin, führte er ein strenges Regiment, das keine Widerrede duldete.
D) Gottfried Wilhelm von Waldthausen war gleichfalls ein nationaler Korpsstudent gewesen. Als DNVP-Politiker vertrat er eine
nationalistische, antisemitische und militaristische Politik im preußischen Landtag. Seine protokollierten Reden vor dem Landtag sind geradezu unerträglich. Mit seiner Agitation verhalf er
letztlich nicht nur den Nationalsozialisten zum Erfolg, sondern als Aufsichtsratsmitglied der Deutschen Bank AG verdiente er indirekt an der unentgeldlichen Arbeitsleistung der KZ-Insassen
mit.
E) Fritz von Waldthausen war zwar kein Politiker, dafür aber ab 1937 Aufsichtsratsmitglied bei der Rheinstahl AG (später zum Thyssen-Konzern
gehörig). Er trug mit seinen Zustimmungen persönliche Verantwortung für die deutsche Wiederaufrüstung sowie den Einsatz von Zwangsarbeitern während des Zweiten Weltkrieges. Wie Gottfried
Wilhelm von Waldthausen profitierte auch er vom Dritten Reich.
F) Johann Conrad bzw. Hans-Conrad von Waldthausen stellt seine adlige Herkunft und die
damit verbundenen Grundmerkmale bei jeder Gelegenheit zur Schau, z.B. unter Grußwort: "Liebe Mitbürger und Mitbürgerinnen, Gerne habe ich dem Förderverein, dem Sie übrigens auch als Mitglied
beitreten können, meine Hilfe in Form einer namhaften Spende zugesagt." (Johann Conrad von Waldthausen) Quelle: http://www.kirche-gersfeld.de/orgelbroschuere/broschuere.htm Der schriftliche Beitrag
durch einen Dritten spiegelt die Lebenswirklichkeit vor Ort und das Selbstverständnis des adligen Herrn wider: unter berichte und informationen,
Förderverein Evangelische Kirchenmusik: ... "Freude gemacht hat uns auch die großherzige Spende über 5000€, die der Patron, Herr Johann Conrad von Waldthausen, anlässlich
seines 75. Geburtstages den 1. Vorsitzenden des Fördervereins, Albert Stein, überreichte. Der Verein dankt auch an dieser Stelle noch einmal für die Unterstützung. Sie wird auch den 'kleinen
Mann' ermutigen mit seinen Spenden immer wieder zu helfen." ... (Friedhelm Kammann) Quelle: http://www.kirche-gersfeld.de/gemeindebrief/gemeindebrief_sommer-07.htm
G) Seinen Sohn Conrad von Waldthausen durfte ich einmal persönlich kennenlernen bzw. erhielt durch Dritte einige Schilderungen. Bei ihm
handelt es sich um einen großen, relativ schlanken Mann, der stets herrschaftlich auftritt. Die damalige Begegnung mit ihm war mir sehr unangenehm. Er verströmt nämlich eine äußerst unbehagliche
Atmosphäre in seiner Nähe. Er ist sich seines alten Stammbaums bewußt. Genauso bewußt scheint er sich allerdings zu sein, wie seine Vorfahren es soweit bringen konnten. Macht und
Reichtum erwirbt und bewahrt man nur durch persönliche Skrupellosigkeit, krimineller Energie und willfährigen Erfüllungsgehilfen und Komplizen, die sich daraus nicht zuletzt eigene Vorteile
versprechen. Kriechertum, Devotismus und vorauseilender Gehorsam blühen in diesem Umfeld besonders gut.
Einige von diesen Charakteren durfte ich bei einer Gerichtsverhandlung im thüringischen Bad Langensalza als Zuschauerin kennenlernen, die der Anlaß für meine landjährigen Recherchen im
Adelsmilieu und dessen Umfeld sowie letztlich diesem veröffentlichten Beitrag sein sollte. Es war Ende 1998. Ein junger Mann stand vor Gericht, offensichtlich konfrontiert mit dem Vorwurf der
Beamtenbeleidigung. Nach seiner eigenen Aussage gehörte er zu den ökologisch bewußten Menschen. Bei der Verhandlung waren ein Richter, dessen Name mir abhanden gekommen ist, der Staatsanwalt
Dirk Germerodt, der Angeklagte und ein später hinzukommender (!) Zeuge namens Rainer
Fuchs anwesend. Der Tathergang ist schnell erzählt. Der Angeklagte traf eines Vormittags mitten im damals schon ausgewiesenen Hainich-Nationalpark auf den Zeugen, dem zuständigen
Revierförster, der in lustiger Runde mit mehreren Frauen und Männern bei Alkoholgenuß ein offenes Feuer unterhielt. Sein Hund lief unangeleint herum. Dies fotografierte der Angeklagte in mehreren
Bildern, woraufhin der Zeuge auf ihn zuging und ihm das Fotografieren untersagte. Als dies nicht fruchtete, trat er ganz dicht an den Angeklagten heran und drohte ihm, den Apparat aus der Hand zu
schlagen. Zugleich befand sich dessen Hund im Rücken des Angeklagten. Dieser forderte mehrmals den Revierförster auf, den Hund zu entfernen. Die Situation schien zu eskalieren, weil der Zeuge
dies zunächst ignorierte. Es dauerte mehrere Minuten bis der Hund endlich im Wagen eingesperrt war. So gab der Angeklagte es bei der ermittelnden Polizei und im Gerichtssaal zu Protokoll. Laut
Anklageschrift soll die Beleidigung durch den Angeklagten in diesen erwähnten Minuten erfolgt sein. Dieser bestritt das. Ein alltäglich wiederkehrendes Prozedere. Eigentlich nicht weiter
erwähnenswert, dachte ich. Doch stutzig wurde ich während der Zeugenvernehmung. Obwohl es mindestens sechs Zeugen gegeben haben mußte, wurde nur einer angehört: der Revierförster Rainer Fuchs, der zugleich auch der Anzeigende und angeblich Geschädigte war. Die Nachfragen des Angeklagten auf diesen Umstand wurden
ignoriert. Seine Fotos ebenfalls. Daß der Zeuge nicht wahrheitsgemäß auf die Fragen des Angeklagten antwortete, war für fast alle Zuhörer offensichtlich. Aus einer zuhörenden
Schulklasse vernahm ich ähnliche Meinungen. Zumal es Widersprüche in dessen Aussagen gab oder plötzliche Erinnerungslücken auftraten. Der Staatsanwalt stellte dem Zeugen nicht eine einzige Frage,
selbst dann nicht als sich durch die Befragung des Zeugen durch den Angeklagten Unklarheiten und Zweifel an der Glaubwürdigkeit des Zeugen ergaben. Der Richter schüchterte anschließend den
Angeklagten dadurch ein, daß er sich reiflich überlegen sollte, den Zeugen vereidigen zu lassen. Was er (dummerweise) unterließ. Resultat: Verurteilung des Angeklagten zu einer Geldstrafe. Der
beteiligte Richter war der Sache offensichtlich nicht gewachsen oder vielleicht gar eingeweiht. Er ließ zu, daß sein Gerichtssaal in Bad Langensalza mißbraucht wurde.
Damit wir uns nicht falsch verstehen. Mein Interesse an diesem Fall wurde erst während der Verhandlung geweckt, weil meiner Ansicht nach seitens der Justiz der Wahrheitsfindung auffälligerweise
keine Beachtung geschenkt wurde. So verabredete ich mit dem Angeklagten einen Gesprächstermin. Unser Gespräch war sehr aufschlußreich. So erfuhr ich, daß seine Anzeige gegen Rainer Fuchs wegen Nötigung und Bedrohung nur wenige Tage nach Erstattung seitens der Staatsanwaltschaft Mühlhausen niedergeschlagen wurde. Zum Schluß
gab er zu, den Mann beleidigt zu haben. Aber aus Not. Weil er sich bedroht gefühlt hatte und hoffte, diesen damit auf Distanz zu bringen. Was im übrigen auch geschah, es aber im Gerichtssaal
natürlich unerwähnt ließ. Meine gründlichen Recherchen ergaben, daß der direkte Vorgesetzte von Rainer Fuchs, der Oberförster Conrad von Waldthausen, noch am selben Tag den Angeklagten aufsuchte, aber nur dessen Lebensgefährtin antraf. Diese erzählte mir später vom
Versuch des adligen Oberförsters, sie unter Druck zu setzen. Zuerst sollte sie ihrem Freund, dem späteren Angeklagten, von einer Anzeigenerstattung abraten und zweitens sollte sie an ihren
eigenen Arbeitsplatz bei der örtlichen Sparkasse denken. Ihrer Meinung nach steckte darin die unverhohlene Drohung, bei der Sparkassen-Geschäftsführung zu ihren Ungunsten zu intervenieren. Sie
arbeitete damals als Filialleiterin, im nicht allzu rosigen Osten. Eine Herabstufung oder gar Entlassung wäre daher eine Katastrophe gewesen.
Der auffällig schweigsame Staatsanwalt, Dirk Germerodt, wollte sich mir gegenüber nicht äußern, also machte ich mich auf Spurensuche. So
fand ich in der Folgezeit heraus, daß es sich bei ihm um einen karrieregeilen und gewissenlosen Menschen handelt, der bereit ist, Leichen in seinem Keller zu lagern. So ordnete er der
Polizei an, im thüringischen Eisenach am hellichten Tage eine Gruppe von Männern aus deren Auto zu zerren. Ohne hinreichenden Tatverdacht! Die Polizei erledigte ihre Arbeit auf altbekannte
Weise: brutal. Wie sich später herausstellte, sollte dies eine präventive Maßnahme sein, um ein Verbrechen zu verhindern. Welches, darauf wollte der Staatsanwalt öffentlich nicht antworten.
Außerdem waren die Männer längst wieder auf freiem Fuß, nachdem sie im Krankenhaus behandelt werden mußten. Geschadet hat dem Staatsanwalt dieser Einsatz nicht. Außerdem fand ich heraus, daß
Dirk Germerodt über mehrere universitäre Ecken Kontakt zu der Adelsfamilie von
Waldthausen besaß. Zwar glichen sie damals keinen direkten Abhängigkeiten oder verpflichtenden Gefallensleistungen, aber sie sollten zu seinem Verhalten im beschriebenen
Gerichtsprozeß beitragen. Es dauerte nicht lange, da wurde er nämlich zum Sprecher der Mühlhäuser Staatsanwaltschaft ernannt. Dabei wurde hinter den Kulissen kräftig geschoben. Dreimal dürfen Sie
raten, von wo die Intervention kam. Der Sprecher einer Staatsanwaltschaft zu sein, ist gleichbedeutend mit dem Schritt, den ein Freischwimmer macht, wenn er vom Beckenrand direkt auf das
7-Meter-Brett steigt. Ein Katapult für die Karriere. Diese muß geschützt werden. So stellt Dirk Germerodt gerne und schnell Strafverfahren
ein, wenn sie seiner eigenen Karriere nicht förderlich sind oder gar ein Risiko darstellen. Ich zögere nicht, ihn als korrupt zu bezeichnen. Zu einem hochpolitischen Kriminalfall in Thüringen,
der hochrangige Politiker, Beamte und Manager betraf, in dessen Verlauf sogar ein Landgerichtspräsident ermittelnde Staatsanwälte und am Strafverfahren beteiligte Richter unter Druck setzte sowie
Druck aus der Thüringer Staatskanzlei ausgeübt wurde, was zur Einstellung des Verfahrens führte, kommentierte Dirk Germerodt wie folgt: "Eine
politische Einflussnahme kann ich mir in diesem Fall aber nicht vorstellen". Quelle: www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,466672,00.html Auch bei anderen Strafverfahren fällt kein
gutes Licht auf seine Person. Es wird wahrscheinlich nicht mehr lange dauern, bis Staatsanwalt Dirk Germerodt erneut befördert wird.
Vielleicht schon dieses Jahr. Als Dankeschön der Herrschenden und Besitzenden.
Im Laufe meiner Recherchen ereignete sich noch im Januar 1999 ein Zwischenfall, der sich auf den Jagdhund der Lebensgefährtin bezog. Dieser hätte einen Rehbock angefallen und angeblich schwer
verletzt. Von Blut oder einer rötlichen Färbung, geschweige denn vom Kadaver war auf dem zum Zeitpunkt des Geschehens bereits dicht verschneiten Boden nichts zu erkennen. Stattdessen wies
der Zaun, an dem es passiert sein sollte, erhebliche Baumängel auf. Rainer Fuchs verlangte dennoch eine Entschädigung in Höhe von über 500
DM. Sie zahlte. Private Nachforschungen bei der Finanzhauptkasse in Berlin und Nürnberg nach dem Verbleib des Geldes wurden in der Form einer Androhung beantwortet, ein Verfahren wegen
Amtsanmaßung einzuleiten (Amtsgericht Meiningen/Thüringen). Dabei hat der Nachforschende nie behauptet, er arbeitete für eine Behörde. Nein, im Gegenteil, er gebrauchte sogar den Begriff "private
Ermittlungsstelle für Straftaten von Amtsträgern". Diese Androhung erreichte den Nachforschenden übrigens nur auf telefonischem Wege, ausgerichtet durch die Polizei am Wonort. Der Verbleib des
Geldes konnte nicht geklärt werden angesichts dieser Einschüchterungsmaßnahme.
Abschließend muß ich festhalten, daß anhand der Dokumentenlage, der zahlreichen mündlichen Auskünfte und des im Rahmen meines persönlich Erlebtem nur ein einziger Schluß zulässig ist. Ich
möchte betonen, das hier Geschilderte gibt nur ein Bruchteil der Erkenntnisse wider. Also! Die Justiz in diesem Land ist nicht unabhängig, solange sie von skrupellosen Personen wie Dirk Germerodt vertreten und von Familien wie der von Waldthausen manipuliert wird. Ein weiterer
krimineller Handlanger oder Komplize stellt offensichtlich dieser Rainer Fuchs dar. Nur mittels solcher Leute ist ein solches elitäres
Machtsystem aufrecht zu erhalten, das am geltenden Recht vorbei, für Urteile sorgt, die in der Masse jede Demokratie und Rechtsstaat wanken lassen (siehe auch Ende der Weimarer Republik). Ein
Glück, daß ich nicht in Gersfeld/Rhön lebe. Die Atmosphäre dort ist erschreckend bedrückend. Auf Schritt und Tritt spürt man geradezu die adlige Herrschaftsgewalt.
Vorabankündigung Adelsgeschlechter 2: von Solms
siehe auch Beitrag (05)
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