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Hymne an den Freitod
Du wirst der Wirklichkeit Dich
nicht lebend mehr entzieh'n
weil überall nur Spießer
unser aller Erde malträtier'n
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Hymne an den Freitod
Du wirst der Wirklichkeit Dich
nicht lebend mehr entzieh'n
weil überall nur Spießer
unser aller Erde malträtier'n
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Gedicht einer/eines Unbekannten
Ein Junge aus Bethanien
Seit ewig Zeiten strebt dorthin
Auf seinem Weg, ganz gleich er tat
Schon dessen Zeugung hieß Verrat
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Nun habe ich in einundvierzig Beiträgen zuvor von Visionen
gesprochen, aber nie erläutert, was ich darunter konkret verstehe. Martin Walser sagte einmal, daß Visionen stets durch das Fehlen von Vernunft entstehen und daher per se verdächtig
seien. Dem kann und will ich nicht gänzlich widersprechen, denn die Menschheitsgeschichte bietet ausreichend Beweismaterial für seine unterstellende Behauptung. Aber lebensfreundliche, also
konstruktive und nicht destruktive Visionen, möchte ich davon ausklammern. Schließlich darf die Hoffnung nie zu Grabe getragen werden. Nun, ohne kürzlich einen Traum gehabt zu haben, möchte ich
hier meine persönliche Vision in Form eines Interventionsplans vorstellen. Dieser enthält weder ausdifferenzierte Vorstellungen aus den Bereichen Politik, Bildung, Erziehung und
Religion noch nimmt er für sich in Anspruch, vollständig zu sein. Womöglich habe ich gar den einen oder anderen wichtigen Punkt unerwähnt gelassen. Dieses mögen mir die Leserinnen und Leser bitte
nachsehen oder gerne als hinweisenden Kommentar (neben weiteren Kommentaren selbstverständlich) anmerken.
Drei Axiome stelle ich meinem visionären Plan voran:
1. Der Klimawandel und andere ökologische Entwicklungen sind nicht mehr aufzuhalten
2. Die kapitalistische Marktwirtschaft ist nicht mehr zeitgemäß
3. Die Weltgemeinschaft ist sich ausnahmslos der Punkte 1 und 2 und den daraus resultierenden Bedrohungen bewußt geworden
Auf Grundlage der beiden ersten Feststellungen bietet sich meiner Ansicht nach folgender globaler Interventionsplan an, der auf eine Dauer von 200 Jahren angelegt sein, drei- oder vierstufig
verlaufen und einzig und allein unter der Regie der UN (Vereinten Nationen) verwirklicht werden soll. Deren exekutiven Kompetenzen und Befugnisse sowie die Finanzkraft müssen von den
Mitgliedsstaaten bereits vorab ausreichend ausgeweitet bzw. gestärkt werden (Schlußfolgerung aus Punkt 3).
Stufe 0 (Aufbau der UN-Interventionsbasis innerhalb von einem Jahr)
Stufe 1 (Sofortintervention, Umsetzung innerhalb der folgenden 2,5 Jahre)
a1) Unterbrechung aller (bewaffneten) Konflikte für die Dauer des Interventionsplans
b1) Einführung der 1-Kind-Familie
c1) Einstellung jeglicher Fischerei für eine Dauer von 50 Jahren
d1) Reduktion des weltweiten Energiebedarfs um 35% durch Konfiszierung und Recycling von elektronischen Haushaltshilfen (mit Ausnahme von Waschmaschinen), Freizeit- und
Hobbygeräten (mit Ausnahme von TV- und Radiogeräten) etc.
e1) keine neuen Nuklearbauten oder (Wieder)Inbetriebnahmen
f1) Stillegung aller Produktionsstätten für Waffen, -systeme und sonstiges Rüstungsmaterial
g1) Umwidmung aller Produktionsstätten für künstliche Verpackungsmaterialien wie z.B. Kunststoffe, zugunsten einer Produktion von Mehrwegverpackungen
h1) Einstellung der KI- und Hirnforschung sowie Gen- und Nanoforschung
i1) Stillegung aller Produktionsstätten für Roboter-, Gen- und Nanotechnik
j1) Einstellung von Neuerschließungsmaßnahmen fossiler Energiestofflagerstätten
k1) Stillegung aller Produktionsstätten für mineralische und chemische Gebrauchsstoffverbindungen für die konventionelle Landwirtschaft
l1) Stillegung aller Einholzungsmaßnahmen in Urwäldern
m1) Umwidmung der Produktionsstätten für Papier zugunsten der Produktion von
Altpapier
n1) Aufgabe der Monokulturlandwirtschaft
o1) Offenlegung aller Bankkredite; Angaben: an wen? wofür?
p1) Festschreibung des maximalen effektiven Zinssatzes für Bankkredite auf 5,5% p.a.; Festschreibung des maximalen Guthabenzinses auf 3,75% p.a.
q1) Verbot von Kreditvergaben für Finanzierungen von Rüstungs-, sozialfeindlichen und umweltzerstörerischen Projekten
r1) Recycling aller ABC- und Weltraumwaffen
s1) Gründung eines Sozialfonds, aus dem Sozialleistungen für alle alten, gehandicapten, berufsunfähigen, kriegsversehrten, schwangeren, arbeitslosen u.a.
Menschen gezahlt werden
t1) Heranziehung des Vermögens der Reichen zur Finanzierung des UN-Haushalts (inklusive Sozialfond)
u1) arbeitsunfähige Empfänger von Sozialleistungen, entlassene Arbeitnehmer und beschäftigungslose Selbständige werden von der UN eingestellt, ausgebildet (wenn
notwendig) und auf ihre jeweiligen Aufgaben vorbereitet
v1) schrittweise wachsender Ausbau der UN-Basisstrukturen
w1) ersatzlose Streichung von Lehrplaninhalten: betrifft Grundlagenwissen aus den Bereichen Biologie (Genetik), Chemie/Physik (Molekularchemie, -physik)
x1) namentliche Erfassung aller traumatisierten, mißbrauchten, mißhandelten, verwahrlosten etc. Kinder und Jugendlichen
y1) Beginn mit schrittweiser Ausweitung der pädagogischen Betreuung und Therapierung betroffener Kinder und Jugendlicher
Stufe 2 (3,5 bis 100 Jahre)
a2) schrittweise Abschaltung aller Nuklearanlagen innerhalb von 50 Jahren; 1. Dekade: 5%, 2. Dekade:
10%, 3. Dekade: 15%, 4. Dekade: 50%, 5. Dekade (= 6,5 Jahre): 20%
b2) vollständiges Recycling aller freiwerdenden Roh- und Werkstoffe (Metalle, Ziegelsteine, Kunststoffe, Flüssigkeiten etc.)
c2) schrittweises Stillegen aller Autos, die durchschnittlich mehr als 5 Liter/100 km Treibstoff verbrauchen innerhalb von 20 Jahren; 3,5-7 Jahre: 50%, 8-15
Jahre: 35%, 16-20 Jahre: 15%
d2) schrittweises Stillegen aller Flugzeuge, die mit fossilen Brennstoffen versorgt werden innerhalb
von 30 Jahren; 3,5-10 Jahre: 25%, 11-20 Jahre: 30%, 21-30 Jahre: 45 %
e2) ab dem 25. Jahr Beginn der Produktion von umweltneutralen Mobilen als
Schiff-, Auto- und Flugzeugersatz
f2) schrittweiser Ausbau von Öko-Anlagen zur Gewinnung erneuerbarer Energien (ohne Wasserkraftnutzung durch Talsperrenbau)
g2) schrittweiser Wandel von der großparzell-maschinisierten Landwirtschaft hin zur kleinparzell-manuellen Landwirtschaft
h2) schrittweise Renaturierung von Kulturlandschaften; jährlich: 2000
km2
i2) schrittweise Renaturierung von nicht schiffbaren Flüssen und Seen; jährlich: 500 km2
j2) schrittweise Stillegung aller Autos mit Verbrennungsmotor innerhalb von 150 Jahren; 16-30 Jahre: 10%, 31-50 Jahre: 15%, 51-75 Jahre: 30%, 76-100 Jahre: 25 % =
total: 80%
k2) schrittweiser Abbau der Produktion von Mehrwegverpackungen innerhalb von 10 Jahren, jährliche Verringerung: 10%
l2) schrittweiser Ersatz durch die Produktion von langlebigen umweltfreundlicheren Endlosverpackungen (Glas, Holz, Metall, Papier u.ä.) innerhalb von 10 Jahren,
jährlicher Ersatz: 10%
m2) schrittweise Stillegung aller Förderstätten fossiler Energiereserven innerhalb von 200 Jahren; 3,5-50 Jahre: 20%, 51-100 Jahre: 40% = total: 60%
n2) Einstellung jeglicher Fischerei für eine Dauer von 50 Jahren; Rest: 47,5 Jahre
o2) schrittweise Wiederaufforstung vegetationskarger oder erodierter Landschaften mit standortüblichen Gewächsen; jährlich: 5000 km2
p2) Renaturierung von Bächen, Tümpeln, Teichen und Kleinseen; jährlich: 100
km2
q2) schrittweise Entwaffnung aller Armeen bis zum Ende des globalen Interventionsplans; 3,5-50 Jahre: 20%, 51-75 Jahre: 20%, 76-100 Jahre: 20% = total: 60%
r2) Recycling aller eingezogenen Waffen
s2) schrittweise Entflechtung und Überführung von anonymen Kapitalgesellschaften in kleineren Unternehmenseinheiten, deren Eigentümer namentlich im Handelsregister
aufgeführt sein müssen; 3,5-25 Jahre: 33%, 26-75 Jahre: 50%, 76-100 Jahre: 17%, d.h. Abschluß der Überführungen am Ende der Stufe 2
t2) schrittweise Beschränkung des bislang freien Kapitalflusses (Abschluß im 78,5. Jahr des Interventionsplans)
u2) innerhalb von 50 Jahren (also bis 53,5 Jahre) schrittweiser Umbau des Entlohnungssystems nach der Formel: Ausbildungsdauer multipliziert mit speziellem Faktor aus
jeweiliger Nähe des Berufes am Menschen (Verantwortung im engsten Sinne) = maximal der 5fache Verdienst des am schlechtesten bezahlten Berufes pro Zeiteinheit
v2) innerhalb der ersten 40 Jahre (also bis 43,5 Jahre) Umbau des bislang auf den technischen Fortschritt ausgerichteten Bildungssystems; Oriertierung: Entwicklung von
sozialen und ökolgischen Kompetenzen
w2) Ausweitung des Betreuungs- und Therapieprogramms auf betroffene Erwachsene
Stufe 3 (101 bis 200 Jahre)
a3) schrittweise Stillegung aller Förderstätten fossiler Energiereserven innerhalb von 200 Jahren;
101-200 Jahre: 40% = Rest: 40%
b3) schrittweise Stillegung aller Autos mit
Verbrennungsmotor innerhalb von 150 Jahren; 101-115 Jahre: 5%, 116-130 Jahre: 5 %, 131-150 Jahre: 10 % = Rest: 20%
c3) schrittweise Entwaffnung aller Armeen bis zum Ende des globalen Interventionsplans; 101-120 Jahre: 10%, 121-150 Jahre: 10%, alle weiteren 10 Jahre: 4% =
Rest: 40%
d3) schrittweise Aufgabe von zuvor zahlenmäßig festgelegten und über die Erde verstreuten Siedlungsgebieten mit einer Mindestgröße von 10.000 km2; dadurch
Schaffung von zwar frei zugänglichen, aber verlassenen Wildtier- und Naturvölkerarealen
Ende des Interventionsplans nach 200 Jahren oder evtl. Beginn von Stufe 4 (bei mehr als 200 Jahren
Laufzeit)
e4) Verkündung einer global anerkannten Ethik-Verfassung als gemeinsame
Grundlage für die Achtung und Respektierung jeglichen Lebens
evtl. Ergebnis: Erreichen einer stabilen lebens- und zukunftsfähigen Ausgangslage für ALLES Leben. Ob dadurch unsere Welt letztlich
friedlich(er) und gerecht(er) wird, das steht meiner Ansicht nach in den Sternen. Hoffen wir es!
Hinweis: siehe Linkliste (42)
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Erinnerungen
Im Spätsommer 1997 erzählte mir auf der Straße eine frühere Schuldirektorin, die damals erst seit einem halben Jahr in meiner unmittelbaren Nachbarschaft wohnte, daß sie sich überhaupt nicht
mehr zurechtfände in der schnellebigen Welt und sich daher nach der "guten alten Zeit" sehne. Ersteres konnte ich hinsichtlich ihres Alters nachempfinden - mir ginge es mit circa neunzig Jahren
wohl nicht anders. Glücklicherweise ging ich damals erst auf die Vierzig zu.
Aber was meinte sie mit guter alter Zeit? Bei Deutschen im hohen Alter hatte ich mir im Laufe der Jahre angewöhnt, nachzufragen. Ich fragte sie daher ganz offen nach der Bedeutung ihrer
Worte. Sie war erstaunt und erschrocken zugleich. Das hatte sie nicht erwartet. Ihre Augen verengten sich augenblicklich zu wahren Schlitzen und verrieten eine gewisse Feindseligkeit. Als sie
sich gefangen hatte, begann sie mit einem Räuspern zu antworten. Naja, sie meinte damit lediglich die Übersichtlichkeit, die Ordnung, die Stille ... Sie benutzte auffallenderweise Gemeinplätze
und vermied tunlichst, Verfängliches zu äußern. Aber ich hakte nach. Etwas provokativ. Ich fragte sie nämlich allen Ernstes, ob sie unter Übersichtlichkeit das weite Sichtfeld meinte, das ihr
nach dem Krieg die Ruinenstädte boten oder ob sie darunter die geringere Bevölkerungszahl verstand. Unmerklich schluckte sie. Dann folgte ein Ja, es wäre nicht so betriebsam gewesen auf den
Straßen. Weniger Menschen, weniger Autos und alles viel langsamer. Sie schien erleichtert über ihre gelungene Antwort und schickte sich an aufzubrechen. Vorsichtig schob sie den rechten Fuß
nach vorne. Doch ich wollte mehr wissen. Was hätte sie denn gemacht, bevor sie Direktorin geworden war, fragte ich sie. Nach dem Krieg hätte sie eine Stelle als ganz normale Lehrerin angenommen
und fünfundzwanzig Jahre(!) an derselben Schule unterrichtet. Stolz schwang in ihrer Stimme mit. Dann wäre sie an eine andere Schule gegangen, nach Aachen. Dort hätte sie die Position einer
stellvertretenden Direktorin besetzt und anschließend ... Ich unterbrach sie. Ich wollte schließlich zur Zeit vor Mai Fünfundvierzig etwas hören. Bis 1942 hätte sie in Köln studiert,
dann wäre sie auch dort Lehrerin geworden. Ob sie Mitglied der Partei gewesen wäre, wollte ich wissen. Nein! Ob sie nationalsozialistisch eingestellt gewesen wäre. Nein, kam es knapp, aber
zögerlich aus ihrem Munde. Sie wollte los, es wurde ihr zu unbequem. Ich faßte nach. Ob sie jemals Abtransporte von Menschen erlebt hätte, fahrende militärische Standgerichte, KZ-Häftlinge,
Arierpaß ... Sie brach ein. Diese Wucht an Wissensdurst hatte sie nicht erwartet. Auch noch nicht erlebt. Sie fing an zu Schluchzen, zu Weinen ... Ich war zu weit gegangen. Sie sank auf
die Knie. Was hatte ich nur angerichtet? Ich wollte mich entschuldigen und ihr helfen. Andere wurden auf uns aufmerksam. Ich erwartete Abwehr, als ich ihr meine Hand reichte. Aber sie ließ sich
von mir hochziehen. Ihr Gesicht war gerötet, die Augen feucht und verschwommen. Es war keine Spur mehr von Feindseligkeit in den Augen zu entdecken, sondern ... Dankbarkeit(?) Jetzt war ich
erstaunt und erschrocken zugleich. Ich stand verdattert da. Einen fremden Mann, der zwischenzeitlich zu uns gekommen war, beruhigte sie mit den Worten, das alles in Ordnung wäre und ... Hatte ich
richtig gehört? Ich sollte sie nach Hause bringen!
Ja, in der Tat, ich sollte. So geschah es. Bei ihr zu Hause folgte einem heftigen Gefühlsausbruch - soviele Tränen hatte ich bis dahin noch nie gesehen - ein mehrstündiger Dialog. Wobei sie
phasenweise nur redete und redete. Eine Schleuse hatte ich unbedachterweise geöffnet. Sie berichtete mir vor allem von ihrer Schulzeit. Die letzten Klassenjahre hätte sie als deutsche
Vollblutarierin auf einem Kölner Gymnasium verbracht, dessen Schuldirektor ein fanatischer Nationalsozialist und zugleich ihr Klassenlehrer gewesen wäre. Im Bund Deutscher Mädel wäre sie im
nationalsozialistischen Sinne erzogen worden. Natürlich hätte sie als junger Mensch an den Führer und den Nationalsozialismus geglaubt. Aber diese Ideologisierung wäre in dem Augenblich wie
Farbe von ihrem Körper abgewaschen worden, als sie andere, nachhaltigere Eindrücke erfuhr. Bereits vor Kriegsende hätte sie von Vergasungen und pseudomedizinischen Experimenten in
Konzentrationslagern erfahren, was übrigens viele Deutsche wußten; sie hätte grausame Bilder gesehen, lange bevor ähnliche Bilder den Deutschen nach Kriegsende vorgeführt worden wären. Aber
sie wäre nicht in den Widerstand gegangen. Warum das eigene Leben riskieren. Der Krieg wäre sowieso verloren gewesen. Die amerikanischen Truppenverbände ständen schließlich bereits vor den
Toren Kölns. Vielmehr wollte sie beim Wiederaufbau helfen. Hitler, die Nationalsozialisten, aber auch die vielen mehr oder weniger mitlaufenden und größtenteils mitwissenden Deutschen hätten
sie jedenfalls glücklicherweise nicht gebrochen. Dafür wäre die versuchte Indoktrination in den letzten Klassenstufen nicht ausreichend, quasi nur oberflächlich gewesen. Zumindest
wäre es bei ihr so gewesen. Ihre grundsätzliche Prägung hätte in der Weimarer Zeit stattgefunden. Was sie als sehr bedauerlich empfände, wäre die Tatsache, daß den Kindern, die
ausschließlich im nationalsozialistsichen Sinne erzogen und gebildet worden waren, ihr Leben gründlich ruiniert war. Von denen hätten nur wenige die Ideologisierung und Indoktrination unbeschadet
überstanden, wenn nicht ein Freundeskreis oder das Elternhaus dagegen gesteuert hätte. Sie müßte es wissen, denn in den ersten Jahren nach dem Krieg hätte sie solche Kinder noch zu unterrichten
gehabt. Ihrer Meinung nach wären ihre Leben verschenkt, geradezu verraten worden. Übrigens, sie hätte auch ihre beste Freundin an jene Zeit verloren. Bei ihr wäre die braune Farbe schon
zu tief in die Haut eingedrungen. Oder war ihre beste Freundin vielleicht schon vor Dreiunddreißig indoktriniert gewesen?
Diesem Gespräch folgten noch sehr viele und, es entspann sich eine wundervolle Freundschaft zwischen uns beiden. Eine Freundschaft zwischen zwei Menschen, die zwar in unterschiedlichen
Generationen aufwuchsen, aber trotzdem in manchen Dingen ähnliche Ansichten und Ideen vertraten und oft über alle Grenzen hinweg gleich fühlten. Warum ich meine Beziehung zu einer sehr
alten Frau schildere. Dann ausgerechnet das Erlebnis des näheren Kennenlernens? Meine alte Freundin ist gestern im Alter von neunundachtzig Jahren, drei Wochen vor ihrem
runden Geburtstag, daheim verstorben. Dieser Beitrag hier soll meine unauslöschliche Erinnerung an einen außergewöhnlichen Menschen sein.
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Die Erwachsenen unter uns Menschen haben weder menschenfreundliche Visionen noch menschenfreundliche Antworten auf drängende Fragen unserer Zeit. Ein paar Beispiele gefällig: Du Islamist
du, du willst töten uns Christen. Dann wir dich fliegen nach Guantanamo und machen dort ein bißchen Waterboarding. Mal sehen wie lang aushälst du Luft aus
Wasser, du dreckiger Islamist. So oder so ähnlich muß die Wirklichkeit ablaufen in den Foltergefängnissen und -kellern des US-Militärs, -geheimdienstes und anderer Nationen. Es wird in den
USA ernsthaft darum gestritten, ob (!?) Waterboarding, also das Beinahe-Ertrinkenlassen Folter sei oder nicht. In einem Rechtsstaat. In DER Demokratie dieser Welt. Diese und andere produzieren
viele, darunter auch sehr gemeine Waffen. Eine dieser gemeinen fiesen feigen ... Waffen sind Minen. Ob du aus der Türkei nach Griechenland oder umgekehrt gelangen willst,
jedenfalls durch den Grenzfluß watend, oder als kosovarisches Kind/ Bauer spielen oder ackern willst, in Vietnam, im Irak, zwischen Nord- und Südkorea, in Tschetschenien u.v.a. unterwegs bist,
ein falscher Tritt und schwups, da sind die Füße, Beine, Unterleiber ... weg. Das nennt sich dann Kollateralschäden. Übersetzt heißt das: lebenslange
Verstümmelung oder Tod. Du demonstrierst friedlich für oder gegen etwas: Die peruanische, amerikanische, britische, italienische, spanische, schweizerische,
deutsche Polizei kesselt dich ein, läßt dich frieren und die Blase in deine Kleidung entleeren und nennt das verfassungswidrige Verhalten dann mit dem
Schlagstock in der Hand angemessen. Herr Ackermann und seine Hintermänner und Großaktionäre verdienen x,x Millionen Euro im Jahr, auch auf Kosten von Freisetzungen; Verzeihung:
Massenentlassungen. Gehörst du zu jenen, die im Laufe von 12 Monaten keine neue Arbeit finden, dann Pech gehabt. Hartz IV winkt zur Belohnung. Ein bißchen
Bürgersteig putzen, oder vielleicht sofort ein paar Pfandflaschen sammeln? Ist doch ein gutes Zubrot! Wie schaffen nur arbeitslose Nigerianer, Kolumbianerinnen, Iraner etc. in
ihren Heimatländern zu überleben? Als Wohnsitzloser hast du erst recht schlechte Karten - überall. Aber selbst in Deutschland bist du deines Lebens nicht mehr
sicher. Die haben da nämlich einen Tick mit dem sogenannten Asozialentum. Eine Verwechslung! Denn die wirklich Asozialen sind die weiter oben erwähnten, aber das will den nachfolgenden nicht in
ihre Birne. Neonazitrupps schlagen Wohnsitzlose, gemeinhin auch "Penner" genannt, bei Nacht und Nebel den Körper zu Brei und schleichen sich dann mit einer "ernsten" Ermahnung
aus dem Gerichtssaal. In den USA jagen nach wie vor Ku-Klux-Clan-Mitglieder, wenn auch heimlicher, den einen oder anderen "Nigger" aus dessen Hütte. Na ja,
Rassismus ist weltweit verbreitet. Der Klimawandel auch. Der wird nach wissenschaftlichen Erkenntnissen durch den zu hohen und raschen CO2-Ausstoß, also durch das Verbrennen fossiler Rohstoffe, verursacht. Also erbauen wir doch wieder neue Atomreaktoren. Schließlich seien
die klimaneutral. Das bißchen Radioaktivität mehr macht den Kohl auch nicht fett. Hauptsache, wir haben Strom für TV, Brotschneidemaschine und Ölverarbeitung. Außerhalb der
großen Industrie- und Dienstleistungsländer grassieren Armut, Korruption und Kriege (Anm.: mit Beteiligung aller Industrie- und Dienstleistungsländer). Was tun wir? Wir denken an Zäune und
Geschäft. Schließlich muß auch der ärmste Schlucker hinter Timbuktu oder sonstwo mit genmanipuliertem Saatgut oder Alkohol versorgt werden. Falls er damit nicht
mehr zufriedenzustellen ist, dann klopft er natürlich, was Wunder, an unserer Tür und bittet um Einlaß. Die ganz Frechen unter denen wagen es in der Tat,
unsere Festungszäune überklettern zu wollen. Die schießen wir kurzerhand runter. Wäre ja gelacht. Der Verbraucher will Fisch. Er kriegt Fisch. Wenn wir keinen Fisch mehr
haben, weil das Meer keinen Fisch mehr beherbergt - das nennt man im Fachjargon Überfischung respektive Ausrottung -, dann gibt es halt keinen Fisch mehr. A
propos Verbraucher: Der will auch jedes 1,79ntel Jahr eine neue Möbeleinrichtung. Dafür müssen Bäume her; äh, gefällt werden. So schwinden weltweit die Urwälder, zurück bleiben karge
erodierende Landschaften. Na ja, und die Artenvielfalt nimmt rapide ab. Das nennt sich dann Artenschwund. Egal, wir werden uns schon zu helfen wissen.
Schließlich gibt es Gentechnik und Pillen. Wenn wir gerade beim Verbraucher sind. Viele wollen auch noch Fleisch essen, obwohl erwiesen ist, daß zuviel davon das Entstehen von
Krankheiten wie Gicht, Rheuma, Darmkrebs u.a. fördert. Auch hierfür müssen Wälder weichen. Die Rindviecher brauchen nämlich Gras- und Weideland. Das Gleiche gilt für die Papierherstellung.
Soviel Fläche wie abgeholzt wird, läßt sich gar nicht wieder aufforsten. Erst recht nicht gleichwertig. Die Folge: Unfruchtbares Land, Savanne, Wüstenbildung. Und wenn ich noch
an die ganzen unerwähnten Faktoren denke, die ich hier aber nicht mehr aufführen will, dann läßt sich für die Zukunft nur noch feststellen: So wird das nix,
Mensch!
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Basis 1:
Jeder Mensch ist aufgrund seiner naturgegebenen Fähigkeiten in der Lage, selbst komplexe Bilder, Geräusche, Gefühle, Texte u.a. zu verstehen und vielfach zu verarbeiten. Zusammenhänge
ergeben sich daher zwangsläufig von selbst. Das gilt unabhängig vom jeweiligen Schulabschluß.
Basis 2:
Ob jeder Mensch diese Fähigkeiten stets wachhält oder ob der eine oder andere eher zu geistiger und/ oder emotionaler Bequemlichkeit neigt, das steht auf einem anderen Blatt Papier.
Exakt an der Schnittstelle zwischen Basis 1 und Basis 2 verläuft die Grenzmarkierung, von der das Bewußtsein Millionen von unterschiedlichen Wegen einschlagen kann. Es reicht vom einen Extrem,
"alles" wahrzunehmen, zu verarbeiten, einzuordnen, zu entscheiden bis hin zum anderen Extrem, nur die Faktoren wahrzunehmen, die für die tägliche Existenz entscheidend sind: In der Masse wohl
Essen, Trinken, Waschen, Schlafen, Arbeiten und Fernsehschauen. Doch sowohl für den einen als auch für den anderen sind Veränderungen machbar, ganz zu schweigen von denen, die sich im mehr
oder weniger stark ausgeprägten Bewußtsein ihrer Fähigkeiten dazwischen bewegen. Veränderungen, welche die eigene Rolle als Individuum innerhalb einer sozialen Gemeinschaft festigen.
Ein Beispiel aus der Vorgeschichte der Menschheit:
Maximal einhundertdreißig Zentimeter große Vormenschen streifen mit Holzknüppeln ausgestattet durch die Savanne auf der Jagd nach Beute. Einer von ihnen hockt auf einem Baumstumpf und
sondiert die Umgebung, denn hohes Gras versperrt weitgehend die Sicht. Doch sie müssen noch Raubtiere fürchten, gegen die sie im Nahkampf keine Chance hätten.
Fallbeispiel 1: Da der Wächter sehr wachsam ist, entgeht ihm nicht, daß sich von hinten ein Rudel Urraubkatzen anschleicht. Er ruft die Gruppe zurück in Sicherheit. Darauf folgt soziale
Anerkennung.
Fallbeispiel 2: Der Wächter achtet mehr auf seine Entzündung am rechten Fuß und übersieht dabei die schleichenden Urraubkatzen. Ein Gruppenmitglied wird daraufhin angefallen und getötet, die
anderen kommen mit dem Schrecken davon. Der Wächter wird daraufhin aus der Gruppe ausgestoßen. Sein Todesurteil.
Millionen Jahre Evolution und menschliche Zivilisationsgeschichte später:
Die Weltmacht Pfiff greift das Land Pfurz an, das von Pfiff den Besitz von Massenvernichtungswaffen bezichtigt wird. Allerdings kommt schnell heraus, daß Pfiff nur an die riesigen
Wasserressourcen Interesse hat. Das Wahlvolk in Pfiff unternimmt nichts, um das regierende Staatsoberhaupt zu entmachten, damit der Krieg sofort beendet werden kann.
Fallbeispiel 1: Die Verbraucherinnen und Verbraucher außerhalb von Pfiff gehen zwar auf die Straße und protestieren gegen diesen abscheulichen Angriffskrieg, aber gehen nach wie vor in
McPfiff-Filialen, Pfiff-Kino, Pfiffee-Cafés und kaufen unbekümmert Produkte, die entweder aus Pfiff stammen oder von Firmen hergestellt werden, die von Pfiff-Unternehmen oder Pfiff-Bürgern
beherrscht werden. Der Krieg setzt sich fort, Tag für Tag sterben Menschen in Pfurz.
Fallbeispiel 2: Die gleichen Verbraucherinnen und Verbraucher beginnen mehrheitlich zunächst Produkte aus Pfiff und von Pfiff-Firmen zu boykottieren. Der Massenprotest führt bereits nach einer
Woche zu einem enormen Umsatzrückgang. Die Gewinnerwartungen werden schleunigst nach unten korrigiert. Die Börsenkurse drohen abzustürzen. Eine Woche später lenkt das regierende Staatsoberhaupt
von Pfiff auf Druck der heimischen Wirtschaft ein, und zieht die ersten Truppenverbände aus Pfurz ab.
Eine vierköpfige Familie freut sich bereits im Winter auf die kommende Urlaubszeit, denn die Planung steht jetzt an. Es muß das Wann, Wohin und Wie geklärt werden. Das Geld spielt keine
bedeutende Rolle, denn der alljährliche Urlaub hat vor allem anderen Priorität. Schnell ist das Ziel klar; der Südosten soll es sein, und zwar die hinteren drei Wochen der schulischen
Sommerferien. Nun fehlt nur noch die Entscheidung, ob mit der Bahn, dem Flugzeug oder dem eigenen Wagen. Auch hier entscheiden sie sich rasch. Sie werden dieses Jahr mit dem Flugzeug
verreisen.
Fallbeispiel 1: Die Eltern gehen in das Reisebüro vor Ort und buchen nach eingehender Beratung die dreiwöchige Urlaubsreise. Das ist bereits die siebte Reise, die sie in "ihrem"
Reisebüro gebucht haben.
Fallbeispiel 2: Die Eltern gehen dieses Mal ins Internet und buchen dort ihre Urlaubsreise. Da sie günstiger ist als gedacht, können sie die Reise etwas komfortabler ausstatten. Ihr bislang
genutztes Reisebüro vor Ort schließt zwei Jahre später seine Ladentüren mangels Kundschaft.
Zwei Männer verbindet eine langjährige Freundschaft. Sie stammt noch aus der gemeinsamen Kindheitszeit, den elterlichen Verboten zum Trotz. Einer von ihnen ist Meuwe, der andere Roppe. Beiden
leben hier, in Euroland. Nun stehen Wahlen in der Meuwai an und sie sind als Auslandsmeuwen aufgerufen ihre Stimme per Post abzugeben. Beide haben in Euroland Rassismus am eigenen Leib
erfahren.
Fallbeispiel 1: Daher lehnen beide rassistische oder nationalistische meuwaische Parteien grundsätzlich ab. Sie wählen beide eine demokratisch gesinnte Partei, die Gewalt, Folter und
Korruption ablehnt. In der Tat erfolgen in der Meuwai schrittweise Veränderungen in Richtung Humanität. Keine ethnischen Säuberungen, keine Folterungen in Gefängnissen mehr, ...
Fallbeispiel 2: Der meuwaische Freund wählt die gemäßigte Religionspartei, sein Freund, der Roppe, den politischen Ableger der roppischen Unabhängigkeitspartisanen. Zwei Wochen nach Ende der
meuwaischen Sommerferien ist der meuwaische Freund noch nicht nach Hause zurückgekehrt. Sein roppischer Freund wundert sich und fragt dessen Arbeitskollegen, den er dazu extra aufsucht. Dieser
erzählt ihm, daß sein Freund bei einem Überfall auf einen Militärposten in Nokama von roppischen Partisanen erschossen wurde. Er trauert.
Anhand dieser acht grobgestrickten Fallbeispiele möchte ich das Wesentliche verdeutlichen, daß nämlich im Rahmen der naturgegebenen menschlichen Fähigkeiten es durchaus möglich
ist, den Aspekt Soziale Verantwortung höherzustellen als den Aspekt Materieller oder sonstiger Vorteil.
Also, Veränderungen sind machbar!
Aus sich selbst heraus und in sämtlichen Bereichen!
Allerdings nicht uneingeschränkt!
Denn es gibt auch nachvollziehbare (natürliche) Hindernisse!
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Seit Jahren läßt sich in der Politik ein ganz bestimmter Trend verfolgen; die Wahlbürgerinnen und Wahlbürger verlieren zunehmend das Vertrauen in die Politik und die Politiker. Das
hat nichts mit Politikverdrossenheit zu tun, wie es irrtümlicherweise in den 90er Jahren in den Medien verlautbart wurde, sondern vielmehr damit, daß die politischen Entscheidungsträger keine
visionären Gedanken äußern und zukunftsweisende Entscheidungen fällen. Lieber denken und agieren sie für den Zeitraum einer Legislaturperiode und sorgen damit für Stillstand in allen politisch
beeinflußbaren Bereichen. Und nicht minder bedeutungsvoll sind persönliche Eitelkeiten und das Verfolgen eigener Karrierepläne, weil sie visionäre Ideen - mögen
sie eventuell unpopulär oder antiestablished sein - unterdrücken. Stattdessen werden alte Parolen, Verhaltensmuster oder Gedanken in "neuen Schläuchen" dem Wahlvolk angeboten. Seither
verloren die beiden Volksparteien dramatisch an Zustimmung im Wahlvolk; mitunter im zweistelligen Prozentbereich.
Die Wählerinnen und Wähler spüren sowohl Ratlosigkeit als auch Stillstand und versuchen durch ihr Wahlverhalten verzweifelt gegenzusteuern. Der Erfolg ist mäßig, denn es gibt von Braun über
(Dunkel)Rot, Gelb, Grün bis Schwarz keine politischen Alternativen in diesem Land. So kommen kaum noch klare Voten heraus. Ein Ausdruck der Verzweiflung ist die quasi vor zwei
Jahren auf Bundesebene gewählte "Große Koalition". Zugleich sinkt aber von Jahr zu Jahr das Vertrauen in den demokratischen Staatsaufbau, randständige und radikale Gruppierungen werden somit
zunehmend gestärkt. Und gestern?
In Niedersachsen verloren CDU und SPD zusammen ca. 9%, in Hessen verlor die CDU sage und schreibe 12%. Nutznießer dieses Wahlverhaltens war DIE LINKE. In Niedersachsen wird dennoch weiterhin die
CDU mit der FDP regieren; in Hessen kündigt sich erneut eine Große Koalition an. Frau Ypsilanti von der SPD wird kaum Wortbruch begehen und mit der Linken koalieren wollen, um eine Große
Koalition zu verhindern.
Alles zusammen ergibt für mich ein altbekanntes Bild; es erinnert mich nämlich an die Weimarer Republik. Auch da begann das Ende der ersten demokratischen Republik mit einer Großen Koalition, die
nicht halten konnte, weil zuviele gegensätzliche Einzel- und Lobbyinteressen dagegensprachen. Dem Koalitionsbruch folgten Wahl auf Wahl das Erstarken radikaler Parteien (KPD, DNVP, NSDAP) und
letztlich der Offenbarungseid, u.a. ausgelöst durch die Weltwirtschaftskrise ab 1929. Also, ich würde sagen, lassen wir uns mal in fünf Jahren wiedersehen!
Hinweis: siehe Linkliste unter (37)
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