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Der Kohlendioxidausstoß (CO2) muß verringert werden! Vom Nordpol bis zum Südpol ist
diese Forderung zu hören, um den prognostizierten Klimawandel abschwächen zu können. Das Gezänke zwischen den einzelnen Industrienationen ist dabei allgegenwärtig. Die USA haben sich erst
kürzlich unter großem Geschrei, aber mit Ausnahmeregelungen, in das internationale Vorhaben einbinden lassen. Viel Hoffnung läßt dies nicht zu. Die Wirtschaft braucht schließlich Energie, denn
sie muß nach bisherigem Verständnis laufend wachsen. Damit wächst auch der Energieverbrauch. Alternative oder regenerative Energieversorgungen erscheinen vor diesem Hintergrund und auf lange
Sicht eine kaum ausreichende Lösung zu sein, zumal auch sie die Natur und Umwelt schädigen (z.B. riesige Offshore-Windradparks, Solarenergieanlagen, Monokulturen von Biospritpflanzen). Ganz
Schlaue aus Politik und steinzeitlichem Wirtschafts- und Wissenschaftsverständnis favorisieren daher wieder die Nukleartechnik, denn sie sei schließlich klimaneutral (!). Großbritannien hat erst
kürzlich wieder einen Schritt auf die Atomwirtschaft zugemacht. In Deutschland scheint der Ausstieg aus der Atomenergieversorgung mittlerweile fraglich. Weltweit nimmt die Zahl von
Atomreaktoren stetig zu. Dabei sind alle Risiken hinlänglich bekannt.
Statt alte Fehler zu wiederholen, ist Umdenken angesagt! Aber wie? Nun, manche müssen für das Umdenken sprichwörtlich an die Hand genommen werden. Wir sollten also die Autoindustrie in die
Pflicht nehmen und darauf hinweisen, daß ihre Spritschleudern nicht mehr zeitgemäß sind. Wenn weniger "alttechnische" Fahrzeuge verkauft werden, dann werden die Manager
zwangsläufig umdenken müssen. Allerdings ist das nur die eine Hälfte der Wahrheit, denn selbst wenn ein "neutechnisches" Auto nur einen (!) Liter Sprit pro 100 Kilometer verbrauchte, wäre der
Ausstoß von CO2 gleichgroß, sobald die Absatzzahlen verkaufter Neuwagen verfünffacht wären. Also, nur eine Frage der Zeit! Ergo, keine langfristige Lösung. Doch in diesem
Denkansatz steckt durchaus ein gangbarer Lösungsweg. Besinnen wir uns allmählich wieder auf uns selbst. Statt also die Brotmaschine oder den Mixer in der Küche zu bedienen, nehmen wir stattdessen
ein Messer oder eine Handpresse zur Hand. Und das drei Mal am Tag. 3 x Strom gespart mal 10 Mio Haushalte = 30 Millionen mal Strom gespart. Statt den Akkuschrauber oder die Bohrmaschine zu
benutzen, greifen wir zum Schraubenzieher oder Handbohrer. Geht genauso gut. Strom eingespart. Ohren geschont. Standby-Geräte komplett ausgeschaltet. Strom gespart, die Masse machts. Warum noch
einen Staubsauger und Rasenmäher benutzen? Die Alternativen liegen uns doch auf der Hand. Und erst diese dröhnenden, stinkenden Laubsauger. Wenn wir allein diese
Einsparungsmöglichkeiten beherzigen, bringt das mehr als jede Schönwetterrede oder eine 5-Minuten-Licht-Aus-Aktion. Das Einsparungspotential ist damit übrigens nicht
ausgeschöpft.
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