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Die Erwachsenen unter uns Menschen haben weder menschenfreundliche Visionen noch menschenfreundliche Antworten auf drängende Fragen unserer Zeit. Ein paar Beispiele gefällig: Du Islamist
du, du willst töten uns Christen. Dann wir dich fliegen nach Guantanamo und machen dort ein bißchen Waterboarding. Mal sehen wie lang aushälst du Luft aus
Wasser, du dreckiger Islamist. So oder so ähnlich muß die Wirklichkeit ablaufen in den Foltergefängnissen und -kellern des US-Militärs, -geheimdienstes und anderer Nationen. Es wird in den
USA ernsthaft darum gestritten, ob (!?) Waterboarding, also das Beinahe-Ertrinkenlassen Folter sei oder nicht. In einem Rechtsstaat. In DER Demokratie dieser Welt. Diese und andere produzieren
viele, darunter auch sehr gemeine Waffen. Eine dieser gemeinen fiesen feigen ... Waffen sind Minen. Ob du aus der Türkei nach Griechenland oder umgekehrt gelangen willst,
jedenfalls durch den Grenzfluß watend, oder als kosovarisches Kind/ Bauer spielen oder ackern willst, in Vietnam, im Irak, zwischen Nord- und Südkorea, in Tschetschenien u.v.a. unterwegs bist,
ein falscher Tritt und schwups, da sind die Füße, Beine, Unterleiber ... weg. Das nennt sich dann Kollateralschäden. Übersetzt heißt das: lebenslange
Verstümmelung oder Tod. Du demonstrierst friedlich für oder gegen etwas: Die peruanische, amerikanische, britische, italienische, spanische, schweizerische,
deutsche Polizei kesselt dich ein, läßt dich frieren und die Blase in deine Kleidung entleeren und nennt das verfassungswidrige Verhalten dann mit dem
Schlagstock in der Hand angemessen. Herr Ackermann und seine Hintermänner und Großaktionäre verdienen x,x Millionen Euro im Jahr, auch auf Kosten von Freisetzungen; Verzeihung:
Massenentlassungen. Gehörst du zu jenen, die im Laufe von 12 Monaten keine neue Arbeit finden, dann Pech gehabt. Hartz IV winkt zur Belohnung. Ein bißchen
Bürgersteig putzen, oder vielleicht sofort ein paar Pfandflaschen sammeln? Ist doch ein gutes Zubrot! Wie schaffen nur arbeitslose Nigerianer, Kolumbianerinnen, Iraner etc. in
ihren Heimatländern zu überleben? Als Wohnsitzloser hast du erst recht schlechte Karten - überall. Aber selbst in Deutschland bist du deines Lebens nicht mehr
sicher. Die haben da nämlich einen Tick mit dem sogenannten Asozialentum. Eine Verwechslung! Denn die wirklich Asozialen sind die weiter oben erwähnten, aber das will den nachfolgenden nicht in
ihre Birne. Neonazitrupps schlagen Wohnsitzlose, gemeinhin auch "Penner" genannt, bei Nacht und Nebel den Körper zu Brei und schleichen sich dann mit einer "ernsten" Ermahnung
aus dem Gerichtssaal. In den USA jagen nach wie vor Ku-Klux-Clan-Mitglieder, wenn auch heimlicher, den einen oder anderen "Nigger" aus dessen Hütte. Na ja,
Rassismus ist weltweit verbreitet. Der Klimawandel auch. Der wird nach wissenschaftlichen Erkenntnissen durch den zu hohen und raschen CO2-Ausstoß, also durch das Verbrennen fossiler Rohstoffe, verursacht. Also erbauen wir doch wieder neue Atomreaktoren. Schließlich seien
die klimaneutral. Das bißchen Radioaktivität mehr macht den Kohl auch nicht fett. Hauptsache, wir haben Strom für TV, Brotschneidemaschine und Ölverarbeitung. Außerhalb der
großen Industrie- und Dienstleistungsländer grassieren Armut, Korruption und Kriege (Anm.: mit Beteiligung aller Industrie- und Dienstleistungsländer). Was tun wir? Wir denken an Zäune und
Geschäft. Schließlich muß auch der ärmste Schlucker hinter Timbuktu oder sonstwo mit genmanipuliertem Saatgut oder Alkohol versorgt werden. Falls er damit nicht
mehr zufriedenzustellen ist, dann klopft er natürlich, was Wunder, an unserer Tür und bittet um Einlaß. Die ganz Frechen unter denen wagen es in der Tat,
unsere Festungszäune überklettern zu wollen. Die schießen wir kurzerhand runter. Wäre ja gelacht. Der Verbraucher will Fisch. Er kriegt Fisch. Wenn wir keinen Fisch mehr
haben, weil das Meer keinen Fisch mehr beherbergt - das nennt man im Fachjargon Überfischung respektive Ausrottung -, dann gibt es halt keinen Fisch mehr. A
propos Verbraucher: Der will auch jedes 1,79ntel Jahr eine neue Möbeleinrichtung. Dafür müssen Bäume her; äh, gefällt werden. So schwinden weltweit die Urwälder, zurück bleiben karge
erodierende Landschaften. Na ja, und die Artenvielfalt nimmt rapide ab. Das nennt sich dann Artenschwund. Egal, wir werden uns schon zu helfen wissen.
Schließlich gibt es Gentechnik und Pillen. Wenn wir gerade beim Verbraucher sind. Viele wollen auch noch Fleisch essen, obwohl erwiesen ist, daß zuviel davon das Entstehen von
Krankheiten wie Gicht, Rheuma, Darmkrebs u.a. fördert. Auch hierfür müssen Wälder weichen. Die Rindviecher brauchen nämlich Gras- und Weideland. Das Gleiche gilt für die Papierherstellung.
Soviel Fläche wie abgeholzt wird, läßt sich gar nicht wieder aufforsten. Erst recht nicht gleichwertig. Die Folge: Unfruchtbares Land, Savanne, Wüstenbildung. Und wenn ich noch
an die ganzen unerwähnten Faktoren denke, die ich hier aber nicht mehr aufführen will, dann läßt sich für die Zukunft nur noch feststellen: So wird das nix,
Mensch!
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