Donnerstag, 13. märz 2008
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Tageszeitungen überfliege ich seit geraumer Zeit nur noch. Mich interessieren keine Artikel mehr zu Politikern, die z.B. auf Kosten eines Unternehmens etc. geflogen sind, warum wieder Menschen
entlassen werden etc. oder was Uli Hoeneß über seinen Trainer Ottmar Hitzfeld labert. Alles alte Hüte. Längst gegessen. Es wäre einfach schade um die kostbare Zeit. Ich bin lediglich auf der Suche
nach DEN Artikeln. Heute morgen war wieder so ein Moment.
Ich habe auf der Wissensseite der Süddeutschen Zeitung einen interessanten und hochinformativen Artikel gelesen. Das Thema: Wasserverschmutzung durch Medikamentenrückstände. In diesem mehrspaltigen
Artikel ist die Rede davon, daß bei Wasseranalysen in den Vereinigten Staaten und Deutschland (Anm.: vermutlich auch in anderen Ländern) zahlreiche Substanzen gefunden worden, die Medikamenten
zuzuordnen sind. Die Liste dieser Substanzen liest sich wie das Who is Who der Horrorwelt. Unter den Substanzen sind antibiotische, herz- und nierenaktive, hormonelle etc. Bestandteile und
Schmerzmittelrückstände zu finden. Sie befinden sich in unserem Trinkwasser.
Jetzt wird mir manches klar. Mein konsultierter Arzt hat zahlreiche Untersuchungen vorgenommen, aber keine Erkrankung feststellen können. Denn vor einigen Jahren hatte sich meine Klitoris
überraschenderweise und späterhin unerklärlicherweise vergrößert. Bis heute blieb sie in dieser unnatürlichen Größe. Mal sehen, was sich zukünftig noch so alles an mir, an euch, unseren Haustieren
und den Wildtieren und -pflanzen so alles verändern wird.
von ein Zaungast
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veröffentlicht in: Prosatexte Sachthemen
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